Die dunkle Sonne:
Eine persönliche Gottesbegegnung
"Siehe, du liebst Wahrheit, die im Verborgenen liegt, und im Geheimen lehrst du mich Weisheit."
Psalm 51/Vers 8
Erste Worte
Kapitel 1:
Mein Vorwort
Kapitel 2:
Die Wenigen
Kapitel 3:
Morgenstern und Tor
Kapitel 4:
Das Geheimnis
Kapitel 5:
Gott geht in keinerlei Bild oder Form auf
Kapitel 6:
Vom Morgen
Kapitel 7:
Von den grundlegenden Dingen
Kapitel 8:
Von der inneren Singularität
Kapitel 9:
Von der Trennung
Kapitel 10:
Vom Tempel
Kapitel 11:
Von heiligen Räumen
Kapitel 12:
Von der Seele
Kapitel 13:
Von der Sehnsucht der Seele
Kapitel 14:
Von der Vergebung
Kapitel 15:
Von den geschaffenen Bildern
Kapitel 16:
Von der wahren Liebe
Kapitel 17:
Von der Begierde
Kapitel 18:
Von der Entstehung der Welt
Kapitel 19:
Vom Menschensturm
Kapitel 20:
Von Eva und Adam
Kapitel 21:
Vom Glauben
Kapitel 22:
Von Schmerz und Leiden
Kapitel 23:
Von der Demut
Kapitel 24:
Vom Wort der dunklen Sonne
Kapitel 25:
Vom Geheimnis
Kapitel 26:
Von der tiefen Berührung
Kapitel 27:
Vom Hohen Lied der Liebe

Über den Autor
Diakon Stefan Frank
Geboren 1964 in Simmern/Hunsrück
Studium der Biologie in Heidelberg, Abschluss Diplom-Biologe 1989
Promotion am Max-Planck-Institut für Zellbiologie 1993
Verheiratet seit 1997, vier heute erwachsene Kinder
Habilitation für das Fach Molekulare Medizin
Professor für Molekulare Pharmakologie, Goethe-Universität Frankfurt, seit 2006
Existentielles Bekehrungserlebnis im Jahr 2003, Buße und Umkehr
Konversion zum Katholischen Glauben 2005
Fernstudium Theologie im Fernkurs, 2008-2010
Ausbildung zum Ständigen Diakon im Priesterseminar Mainz, 2010-2012
Weihe zum Ständigen Diakon im Dom zu Mainz durch Karl Kardinal Lehmann, 2012
Lass mich wissen, was du denkst!
Ich freue mich über deine Rückmeldung.
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Der heilige Raum im Tempel deines Lebens

1. Brief an die Korinther / Kapitel 6 / Vers 19-20.
Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes in euch ist, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid um einen Preis erkauft worden. Verherrlicht nun Gott mit eurem Leib!
Vom Tempel
Wenn wir schlafen, löst sich unser inneres Selbst von all der Verwirrung der Gedanken, die uns die Welt beschreiben, wie sie nicht ist. Der traumlose Schlaf ist wie ein Wandeln in einer Leere, in die hinein wir durch unser Eintauchen in unserem eigenen Verschwinden auf uns selbst abgebildet werden.
/ In traumlosem Schlaf betreten wir uns selbst mit überwältigendem Staunen. So wie jeder Tempel Säulen und Wände benötigt, um einen inneren Raum der Anbetung zu schaffen, so umschließt unser lebendiges Fleisch einen inneren Raum, der heilig ist. Doch wer kennt diesen heiligen Raum, das lebendige Heiligtum des Tempels, der wir selbst sind? (1. Brief an die Korinther / Kapitel 6 / Verse 19-20)
/ In der Leere, die alles trägt, nähern wir uns dem Geheimnis unserer Existenz. Doch dies tun wir niemals selbst. Es wäre eine Lüge, dies zu behaupten. Keine eigene Anstrengung, keine asketische Übung, kein eigenes Beten und Bitten, kein eigenes Wollen und keine Leistung und selbst tiefstes und ehrlichstes Hoffen darauf, nichts Geschaffenes und schon gar nicht unsere eigene Verwirrung öffnet uns den Zugang in diesen heiligen Raum.
/ Zweifel, Abscheu, innerer Schmerz, tödliche Schwärze, Angst, Verlorenheit, Machtlosigkeit, Sterben und das Loslassen-Müssen sind der einzige Weg dorthin. Das Kreuz weist uns den Weg in unseren heiligen Raum.
/ Wir werden dorthin geführt um einen hohen Preis, der in der unendlichen Leere des heiligen Raumes zur schmerzenden Freude gewandelt wird. In dieser zeitlosen Leere trägt Er immer noch für uns, all den Schmerz und die Krankheit unseres Lebens (Buch des Propheten Jesaja / Kapitel 53 / Vers 4).
/ Wie in einem heißen Wind vergeht all das Leid und der Schmerz und die Krankheit; und ich selbst darf wandeln im heiligen Raum des Tempels, der ich selbst
1.Brief an die Korinther / Kapitel 6 / Verse 19-20. Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes in euch ist, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid um einen Preis erkauft worden. Verherrlicht nun Gott mit eurem Leib!
Buch des Propheten Jesaja / Kapitel 53 / Vers 4. Jedoch unsere Leiden – er hat ⟨sie⟩ getragen, und unsere Schmerzen – er hat sie auf sich geladen. Wir aber, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt.
Buch Genesis / Kapitel 3 / Vers 8. Und sie hörten die Stimme des HERRN, Gottes, der im Garten wandelte bei der Kühle des Tages. Da versteckten sich der Mensch und seine Frau vor dem Angesicht des HERRN, Gottes, mitten zwischen den Bäumen des Gartens.
Buch Genesis / Kapitel 3 / Vers 10. Da sagte er <Adam>: Ich hörte deine Stimme im Garten, und ich fürchtete mich, weil ich nackt bin, und ich versteckte mich.
Buch Genesis / Kapitel 3 / Vers 19. Im Schweiße deines Angesichts wirst du ⟨dein⟩ Brot essen, bis du zurückkehrst zum Erdboden, denn von ihm bist du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren!
Römerbrief / Kapitel 11 / Vers 36. Denn aus ihm und durch ihn und zu ihm hin sind alle Dinge! Ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.
Erste Worte
Ich denke, das Eingreifen Gottes in das Leben eines Menschen bringt immer tiefe Erschütterungen. Der Sinn des Geschehens an Ihnen scheint mir darin zu liegen, dass Sie in der Erfahrung absoluter Dunkelheit dem Licht Gottes begegnen. Ich kann es nicht anders sehen, als dass Sie darin an der Erfahrung des gekreuzigten Gottes teilhaben. Jesus am Kreuz hat alle Dunkelheit der Welt, der Menschheits-geschichte und jedes einzelnen Menschen an sich gezogen, in sich aufgenommen und durchlebt. Das führte zur Nacht Gottes und zur Überwindung dieser Dunkelheit.
Nach meinem Erkennen spiegeln Ihre Bilder einerseits die Situation des modernen Menschen in seiner Gottvergessenheit, auf der anderen Seite die Gnade Gottes, die den Menschen aus seiner Scheinwelt durch das Dunkel Gottes in das Licht Gottes führt, in dem er die Wahrheit, das wahre, wirkliche Leben und das Gegenüber Gottes erfährt.
Es sind Bilder für den modernen, glaubenslosen, Christus- und Gott-entfremdeten Menschen von heute, für viele ein möglicher Weg, wieder zu ihrem Ursprung zurückzufinden. Was weh tut, ist die Tatsache, dass es nur “Wenige“ sind, die die Vielen tragen müssen. Nur Mut, nichts kann uns scheiden von der Liebe Christi.
Pater Rainer (OFM), Ordo Fratrum Minorum,
„Orden der Minderen Brüder“
(aus seinem Briefe an mich)
Mein Vorwort
Niemand rührt an den Grund der Seele, als Gott allein.
Meister Eckhardt (um 1260-1328)
/ Hört: /
Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.
(Evangelium nach Johannes / Kapitel 3 / Vers 36)
/ Die Nacht ist verborgener Ort. Die Nacht, die sich senkt über mich und
meine unruhigen Gedanken; diese immer wiederkehrende Nacht verdeckt die Welt
und alles für mich. Wenn es dunkel wird, versinke ich in der unsichtbaren
Geborgenheit Deiner Hände, Herr. Dann sind nur Du und ich. Nur Du und ich
allein. Wir in eins sind die Welt. Ohne Zeit. Ohne Raum. Das, was Du sichtbar als
Welt geschaffen: sanft vergangen, gewandelt in Auflösung hinein in lichtloses
Nichts, in dem Du mich als winzigen Funken hältst. Du schenkst mir Anteil an
diesem lebendigen Nebel, der mich vor allem verbirgt, was geschaffen ist. Ich kann
dort sein, ohne jegliche Wahrnehmung und doch so weit wie ein endlos
stürmisches Meer (Buch des Propheten Jona / Kapitel 2 / Vers 3), in das zeitlose
Worte wie stete Tropfen fallen, aus einem fernen Himmel, der sich um mich
herum aufspannt.
/ Endlosigkeit ist dort ohne Zeit, welch verborgenes Glück. /
/ Meine Augen blind und geschlossen; und doch hell und klar kann ich in mir
den weiten Raum der geschaffenen Welt betrachten, dessen reines und unsichtbares
Licht meinen unendlich großen Seelenraum durchflutet (Evangelium nach
Johannes / Kapitel 1 / Vers 5). Es ist, als schwebe ich im salzigen Wasser dieses
ewigen Ozeans, der durchflutet ist von Lichtstrahlen einer ewigen, zeitlosen
dunklen Sonne, die in mir selbst subsistiert. Ich erkenne: nichts trennt mich jemals
von der Welt, wie sie im Inneren geschaffen ist. Tiefe Glückseligkeit und tiefer
Schmerz verbinden sich hier und werden lebendig. Für immer. Ohne Zeit und
Raum stehen Glückseligkeit und Schmerz untrennbar ineinander verwoben,
ungetrennt und unvermischt. Doch nicht die Augen begreifen dieses, denn Gott kann
niemals geschaut werden (1. Brief des Johannes / Kapitel 4 / Vers 12a), aber die
Seele schaut und erkennt ganz ohne jeglichen Zweifel diesen tiefen Widerschein
ihres Schöpfers.
/ Ich hätte nicht gedacht, dass ich nach fast 14 Jahren ein weiteres Mal sitzen
würde, um zu schreiben. Doch das, was ich mitzuteilen habe, wollte mitgeteilt sein.
Undeutliche Worte über das große Geheimnis, das wir Christen den personalen
Gott nennen, der uns immerzu im Heute und Jetzt begegnen möchte. Nicht, dass
ich auch nur etwas von Ihm wüsste, denn wie der Heilige Augustinus von Hippo
sagt:
/ Si comprehendis, non Deus est; (lateinisch für: Wenn du es verstehst, ist es nicht Gott). /
/ Dieses Buch (denn zuerst war es ein Buch), oder vielmehr nun alle die
Texte dieser Website verwenden viele Bilder, die in mir aufstiegen und mir am
geeignetsten erschienen, mir dabei zu helfen, etwas auszudrücken, was eigentlich
nicht auszudrücken ist. Lange war ich in diesem Bestreben für mich allein, doch
dann begegnete ich auf der Suche mit all meinen brennenden Fragen
geschriebenem Wort, in dem ich Teile meiner Erfahrung wieder erkannte. Und so
wird es dem aufmerksamen Leser nicht entgehen, dass ich versucht habe, mich
meinen eigenen Erfahrungen über die großen Schriften von Meister Eckhart,
Mechthild von Magdeburg, Johannes vom Kreuz, Teresa von Avila, Bruder Lorenz
von der Auferstehung und des Thomas Merton anzunähern, obwohl ich stets
versuchte, meine Eigenständigkeit und die nur mir individuell geschenkten
Gedanken erkennbar zu bewahren.
/ Ich habe damals im Winter des Jahres 2011/12 meine Gedanken in Form
dieser geheimnisvollen Texte aufgeschrieben, so wie diese eben mit jedem neuen
Tag damals in mein Bewusstsein aufstiegen. Nachdenken musste ich nie, vielmehr
erhielten diese Texte ihre endgültige Struktur fließend im Aufscheinen auf dem
Papier. Ich habe jedes einzelne Kapitel danach so stehen lassen, eine korrigierende
Editierung fand nicht statt. Der Leser möge daher Schwierigkeiten und erkennbare
Brüche in den aufscheinenden Gedankengängen dieser oft schwer zu lesenden
Texte verzeihen.
/ Ich schrieb zu jener Zeit alle auf dieser Website zugänglichen Kapitel
inmitten der zeitlichen und physischen Ansprüche eines Lebens als Naturwissen-
schaftler und Professor an einer Universität, als Vater in einer Familie mit vier
aufwachsenden Kindern.
/ Die Quelle all dieser fremden Worte wurde in mir geöffnet, dort in
meinem innersten Geheimnis, welches wir Seele nennen, einem Ort, von dessen
Existenz ich bis dahin nicht einmal geahnt hatte. Diese lebendige Quelle öffnete
sich, und dies weiß ich sicher, an dem innersten Punkte der menschlichen Existenz, an
dem Gott, der Herr, unser Leben in dieser Welt erhält. Diese lebendige Quelle
öffnete sich lange bevor die Texte daraus erschienen, denn die Quelle wurde geöffnet
in dem Moment, als ich in Selbstsucht und Eigensinn mein ganzes Leben
wegwerfen wollte. In einer lebensverändernden Begegnung, und dies weiß ich sicher,
öffnete der Herr selbst diese lebendige Quelle für meine innere Wahrnehmung
(Evangelium nach Johannes / Kapitel 4 / Vers 14). Doch ich brauchte lange Zeit,
um diese Quelle „sehen“ zu können, denn diese Quelle in der Tiefe der Seele ist
dem Verstande entzogen und diesem einzig nur Dunkelheit. Vielleicht versteht ihr
dies, wenn ihr die Worte und Texte lest, die ich an euch weitergebe.
/ Damals endete ein gottfernes Leben und nach einiger Zeit wurde ich
katholisch. Und getrieben von der lebendigen inneren Quelle begann ich 2008 den
Ausbildungsgang zum Ständigen Diakon der römisch-katholischen Kirche. In den
Monaten vor meiner Weihe zum Diakon durch Karl Kardinal Lehmann im Dom
zu Mainz im Jahr 2012 begannen dann diese Texte aus dieser inneren Quelle
aufzusteigen. All die Bilder, die ich damals selbst passiv und aktiv durchlebt habe,
habe ich dann in nur wenigen Wochen fließend aufgeschrieben. Ihr seht, an
ausfüllender Beschäftigung hat es mir also nie gefehlt. Dieses Buch (bzw. die auf dieser
Seite gezeigten Texte) ist/sind daher auch nicht Legitimation irgendeines besonderen Anspruchs.
/ Eine innere Stimme treibt mich nun an, mit jeder Woche und jedem Tag
stärker und fordernder werdend, dass all meine inneren Worte und inneren
Erlebnisse zu verkünden und zu bezeugen seien, weil diese eben nicht mir allein gehören.
Unsere äußere Welt, also genau die Welt, in der ich ebenso leben muss, so wir ihr
alle auch, erlebe ich manchmal gar so fremdartig, so wie die von mir
aufgeschriebenen Worte für euch wahrscheinlich fremdartig sein müssen, so wie sie
es auch für mich sind.
/ Solange Zeit ruhte all dies, was ich erzählen möchte, verborgen in meinen
Gedanken und tief in einem inneren Raum, den wir als Seele bezeichnen. In
stetigem Zweifel musste ich all diese inneren Worte und Bilder über Jahre durch die
Tiefe einer totalen Finsternis (er)-tragen, die sich in der inneren Dimension meines
Lebens wie eine Plage (Buch Exodus/ Kapitel 7) ausgebreitet hat.
/ Viele von euch kennen dies sicher, diese Zeiten im Leben, in denen alles
ohne Licht scheint und ohne Sinn. Und das Weitermachen an jedem neuen Tag so
viel Mühe bereitet und manchmal auch Tränen kostet. Doch wer wirft genau dann
seinen Blick auf den tragenden Grund aller Existenz, unseren Gott, der uns so
nahesteht, dass Er uns Freunde (Evangelium nach Johannes / Kapitel 15/ Vers
13) und sogar Brüder (Evangelium nach Johannes / Kapitel 20 / Vers 17b)
nennt und uns unsere Tränen von den Augen abwischt? (Prophet Jesaja / Kapitel
25 / Vers 8a; Buch der Offenbarung /Kapitel 7 / Vers 17 und Kapitel 21 / Vers
4).
Genau dies ist der Sachverhalt, der mich nun antreibt, diese entscheidende Frage:
/ ob unser Leben aus dem Vertrauen in Gott, den Ewigen heraus gelebt und gewonnen wird
oder im Vorbeischauen und in der Ablehnung Gottes verloren geht? /
/ Der moderne Mensch in seiner Gottferne, derer er sich nicht einmal
bewusst ist, braucht eine Stimme, die ihm seine Gottvergessenheit spiegelt, so dass
er erkennen kann. Erkennen soll der moderne Mensch auch, dass ein scheinbarer
Glaube nicht mit der letzten und äußersten Konsequenz gelebt wird, zu der Er uns
fordert, um den Menschen ins ewige Leben zu tragen.
/ Hört: diese äußerste Konsequenz sind immer der Gehorsam und die wirkliche Reue, die uns
modernen Menschen so zutiefst widerstreben. /
/ Diese Worte, die ihr hier finden werdet, erzählen von der Gnade Gottes,
die den modernen Menschen aus seiner Scheinwelt durch das Dunkel Gottes in das
Licht Gottes führt, in dem der Mensch den Weg, die Wahrheit, das wirkliche
Leben und das Gegenüber Gottes erfährt (Evangelium nach Johannes / Kapitel
14 / Vers 6).
/ Viele Bilder und Worte trage ich mit mir, aus dem verborgenen Nebel
heraus, für diejenigen unter euch, die sie hören und er-leben wollen. Doch ist in
diesen Worten Wahrheit zu finden?
/ Tomas von Kempen (1380-1471) sagt dazu: „Die Wahrheit muss sich dir
selber offenbaren. Wenn das Ewige Wort zu dir spricht, wirst du viele Meinungen
los. Schließlich kommt ja alles von diesem einen Wort her und alle Dinge sind in
Ihm begründet“ (Evangelium nach Johannes / Kapitel 1 / Verse 1-3).
/ Diese Bilder, die euch schenke, weil ich diese durchlebt habe und für euch
als wahrhaftig bezeuge, sind ein möglicher Weg, der nicht unversucht gelassen
werden sollte, um dem modernen, glaubenslosen, Christus- und Gott-entfremdeten
Menschen von heute zu helfen, in seinen von der Schöpfung gedachten Ursprung
zurückzufinden, damit er lebe! (1. Brief an Timotheus / Kapitel 2 / Verse 3-4).
/ Ich kann mir nicht helfen, aber ich muss diese Worte verkünden, denn sie
beschreiben euch die Welt, in der wir alle leben, und die uns als unsere einzige Welt
umgibt. Diese unsere Welt kann und darf aber nicht nur mit unseren äußeren Augen
betrachtet und gelebt werden, denn unsere Welt enthält in ihrem innersten Wesen
die Wahrheit Gottes (Evangelium nach Johannes / Kapitel 8 / Vers 46b und
Römerbrief / Kapitel 1 / Vers 20). In dieser Welt schon können wir Gottes
Herrlichkeit und Wahrheit schauen, die uns geschenkt ist. Doch leider ahnen die
meisten von uns „modernen“ Menschen nicht einmal, wie die Welt und damit sie
selbst als von Gott gewünschte Person geschaffen sind.
Zweifel sind immer erlaubt, sogar erwünscht. Was redet denn der?, denkt ihr euch
sicher.
/ Aber wie heißt es doch: „Prüft alles, das Gute haltet fest!“ /
(1.Brief an die Thessalonicher / Kapitel 5 / Vers 21).
/ Als meine eigenen Zweifel an all diesen Dingen, die ich erfahren durfte,
übermächtig geworden waren, setzte ich mein ganzes Vertrauen auf den Herrn und
fragte Ihn. Warum auch sollte ich Ihn nicht fragen? „Wenn ich rufe, antworte mir;
Gott meiner Gerechtigkeit!“ (Psalm 4 / Vers 2). Was soll mit all diesen meinen
Bildern geschehen, fragte ich den Herrn, die ich in meinen gebrechlichen Worten
und in unserer hölzernen Sprache vor langen Jahren festgehalten habe?
/ Ich werde mich vor Dir verhüllen, sprach der Herr zu mir und zeigte mir dann,
was ich alles loslassen müsse, um ein unvollkommener Spiegel Seiner Gedanken in
mir werden zu können (1. Brief an die Korinther / Kapitel 13 / Vers 12). Also
legte ich dem Herrn meine tiefen menschlichen Zweifel an all diesen Worten und
Bildern, die mir gegeben waren, in den unvollkommenen Spiegel meiner Seele,
obwohl Er doch längst wusste.
/ Aber ich wusste eben nicht. /
„Denn wir erkennen nur stückweise, und wir weissagen stückweise, wenn
aber das Vollkommene kommt, wird das, was stückweise ist, weggetan werden.
Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels undeutlich, dann aber von Angesicht zu
Angesicht“ (1. Brief an die Korinther / Kapitel 13 / Verse 9 und 12).
/ Und dann schenkte mir der Ewige in all Seiner Unnahbarkeit und
Fremdartigkeit Seine Antwort auf meine Frage, was denn nun zu tun sei mit all
diesen Worten und Bildern und ob wohl diese Bilder wirklich Seine Ansprache an
mich seien und eben keine bittere Selbsttäuschung?
/ Und als es still wurde, “sah“ ich Seine Antwort in meinem
unvollkommenen Spiegel in mir aufscheinen. Der Herr sprach zu mir mit den fast
3000 Jahre alten Worten Seines Propheten Jesaja. Seine Worte lagen vor mir auf
meinen inneren Spiegel und sprachen ganz einfach: Buch des Propheten Jesaja /
Kapitel 48 / Vers 3.
/ Und glaubt mir alle, ich bin zwar ein Naturwissenschaftler, aber kein
Theologe. Und niemals wäre ich selbst auf eine solche Antwort gestoßen, denn wer
verirrt sich schon in diese fremde und ferne Tiefe des Alten Testamentes. Also,
nach einiger Zeit des Zögerns schlug ich sie dann auf, meine Bibel.
/ Altes Testament. Hier: der Prophet Jesaja. Dann: Kapitel 48. Und so
begann ich vorsichtig zu lesen, beginnend mit Vers 3. Was dort für mich stand, war
Seine Antwort auf meine seit Jahren brennende Frage meines rastlosen Verstandes.
Ich las:
/ „Das Frühere habe ich längst schon verkündet. Aus meinem Mund ist es
hervorgegangen, und ich habe es hören lassen; plötzlich tat ich es, und es traf ein. Weil ich wusste,
dass du hart bist und dass dein Nacken eine eiserne Sehne und deine Stirn aus Erz ist, so habe
ich es dir schon längst verkündet, ehe es eintraf, habe ich es dich hören lassen, damit du nicht
sagst: Mein Götze hat es getan, und mein Götterbild und mein gegossenes Bild haben es befohlen.
Du hast dies alles gehört, hast es gesehen. Willst du es nicht bezeugen? /
(Buch des Propheten Jesaja / Kapitel 48 / Verse 3-6)
/ In diesen heiligen Worten war aber noch nicht alles gesagt. Aber ich wusste
nicht, wie sollte ich auch wissen?
/ Denn viele Tage nach Seiner ersten Antwort auf meine Frage gab mir der
Herr den zweiten Teil Seiner Antwort. Seine Worte kamen genau zu einem
Augenblick, in dem eine große und über viele lange Jahre verborgene Hoffnung auf
einen möglichen Dienst als Diakon in Seiner Kirche erneut verloren ging. Doch
der Herr ließ mich nicht in dieser bitteren Enttäuschung alleine stehen, sondern gab
mir, weil Er eben wusste, genau in diesem Moment den zweiten Teil Seiner
Antwort an mich.
/ Dieser zweite Teil Seiner Antwort war auf solch eine Weise überwältigend,
dass ich sofort begreifen musste, dass diese Antwort, die Er vor meinen Augen
enthüllt hatte, wie ein eingegossener Gedanke untrennbar mit Seinen ersten
Worten an mich aus dem Buch des Propheten Jesaja / Kapitel 48 verbunden
war. Obwohl Seine zweiten Worte ganze sieben Kapitel später im Buch Jesaja
(Kapitel 55 / Verse 8-11) zu finden sind, so bilden diese doch nun eine Einheit, die
untrennbar mit dem ersten Teil verbunden ist. Erst eine auf diese Weise
aufscheinende Symbiose beider Antworten, die von der Seele in ihrer Unkenntnis
von Empfinden, Erkenntnis und Erinnerung ganz sicher als Wahrheit erkannt wird,
lässt mich nun den eigentlichen Sinn all der an mir geschehenen Erlebnisse
erkennen, so wie man den Schein des Mondes auf dem spiegelglatten See erkennt,
ohne ihn selbst anzusehen. So erkennt die Seele:
/ „Das Frühere habe ich längst schon verkündet. Aus meinem Mund ist es
hervorgegangen, und ich habe es hören lassen; plötzlich tat ich es, und es traf ein. Weil ich wusste,
dass du hart bist und dass dein Nacken eine eiserne Sehne und deine Stirn aus Erz ist, so habe
ich es dir schon längst verkündet, ehe es eintraf, habe ich es dich hören lassen, damit du nicht
sagst: Mein Götze hat es getan, und mein Götterbild und mein gegossenes Bild haben es befohlen.
Du hast dies alles gehört, hast es gesehen. Willst du es nicht bezeugen? / Denn meine Gedanken
sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR. Denn ⟨so
viel⟩ der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine
Gedanken als eure Gedanken. Denn wie der Regen fällt und vom Himmel der Schnee und nicht
dahin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt, sie befruchtet und sie sprießen lässt, dass sie dem
Sämann Samen gibt und Brot dem Essenden, so wird mein Wort sein, das aus meinem Mund
hervorgeht. Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es bewirkt, was mir gefällt, und
führt aus, wozu ich es gesandt habe./
(Buch des Propheten Jesaja / Kapitel 48 / Verse 3-6)
(Buch des Propheten Jesaja / Kapitel 55 / Verse 8-11)
Also nur Mut!
/ So stehe ich nun vor euch und setze meine Schritte ganz vorsichtig, und
mache euch hier Worte und Bilder verfügbar, die euch eine andere Welt zeigen,
obwohl diese Welt genau diejenige ist, in der wir gemeinsam leben.
/ Wie schreibt der Heilige Apostel Paulus? „Jetzt erkenne ich stückweise,
dann aber werde ich erkennen, wie auch ich erkannt worden bin“ (1. Brief an die
Korinther / Kapitel 13 / Vers 12b).
/ So gilt aber sicher auch für diese Bilder, was der Heilige Johannes vom
Kreuz vor fünf Jahrhunderten gesagt hat: So soll man 'diese Dinge lieber ganz meiden,
ohne untersuchen zu wollen, ob sie gut oder schlecht sind. Und somit irrt derjenige sehr, der solche
Dinge hochschätzt, und er begibt sich in große Gefahr, betrogen zu werden. Und so werden sie
sehr leicht zum Anlass, im Menschen Irrtümer, Überheblichkeit und Eitelkeit hervorzurufen. So
geht der Mensch diesen Dingen nach und gibt dabei den Glauben auf, in der Meinung, dass diese
Führer und Licht zu Gott seien. Und umso mehr verliert er den Weg und das Mittel, das der
Glaube ist, je mehr Aufhebens er um solche Dinge macht. Deshalb muss man solche
Vorstellungen und Gefühle immer von sich weisen.' (Hl. Johannes vom Kreuz; Aufstieg auf
den Berg Karmel, 2. Buch, Kapitel 11).
/ Auch Johannes Tauler (in seinen Predigten, Band II) bestätigt: 'Die zweite
Versuchung besteht in inneren und äußeren Offenbarungen und Erleuchtungen, Gestalten,
Ansprachen, Gesichten fremder, ungewöhnlicher Weise; und wenn auch Gott seinen Freunden
zuweilen einen Teil Wahrheit offenbart, so soll man dieser Art nicht schnell glauben und ihr
trauen, denn der Mensch, der davon viel halten wollte, hat wenig geistlichen Nutzen davon, aber
weit mehr mannigfachen großen geistlichen und auch leiblichen Schaden.'
/ Hört: Wer wäre ich, dies anders zu sehen? /
/ Weiterhin hoffe ich als gläubiger Katholik und Glied am mystischen Leib
Christi, der Seine Kirche ist, dass alle meine Aussagen mit der Glaubenslehre und
den Glaubensaussagen der universellen Heiligen Römisch-Katholischen Kirche
übereinstimmen und diese nicht in Frage stellt. Sollte dies doch der Fall sein, ist es allein
meiner großen Unwissenheit geschuldet.
Und so spricht die innere, lebendige Quelle in mir:
“Ich, der HERR, verlange Gehorsam, wirkliche Reue
und eine Tiefe, in der Ich wohnen kann.“
Und für diejenigen, die sich auf diese Worte einlassen wollen: kommt mit mir!
Sie sagten zu Ihm:
Rabbi – wo wohnst du?
Er antwortete:
Kommt und seht!
(Evangelium nach Johannes / Kapitel 1 / Verse 38-39)
___________________________________________________________________________
Evangelium nach Johannes / Kapitel 3 / Vers 36. Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer
aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.
Buch des Propheten Jona / Kapitel 2 / Vers 4. Und du hattest mich ⟨in⟩ die Tiefe geworfen, in das
Herz der Meere, und Strömung umgab mich. Alle deine Wogen und deine Wellen gingen über mich dahin.
Evangelium nach Johannes / Kapitel 1 / Vers 5. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die
Finsternis hat es nicht erfasst.
1. Brief des Johannes / Kapitel 4 / Vers 12a. Niemand hat Gott jemals gesehen.
Evangelium nach Johannes / Kapitel 4 / Vers 14. Wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich
ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird
in ihm eine Quelle Wassers werden, das ins ewige Leben quillt.
Buch Exodus / Kapitel 7. Die 10 Plagen Ägyptens.
Evangelium nach Johannes / Kapitel 15 / Vers 13. Größere Liebe hat niemand als die, dass er sein
Leben hingibt für seine Freunde.
Evangelium nach Johannes / Kapitel 20 / Vers 17b. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich
zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott!
Buch des Propheten Jesaja / Kapitel 25 / Vers 8a. Den Tod verschlingt er auf ewig, und der Herr
wird die Tränen abwischen von jedem Gesicht.
Offenbarung des Johannes / Kapitel 7 / Vers 17. Denn das Lamm, das in der Mitte des Thrones ist,
wird sie hüten und sie leiten zu Wasserquellen des Lebens, und Gott wird jede Träne von ihren Augen
abwischen.
Offenbarung des Johannes / Kapitel 21 / Vers 4. Und er wird jede Träne von ihren Augen
abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein;
denn das Erste ist vergangen.
Evangelium nach Johannes / Kapitel 14 / Vers 6. Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die
Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
Evangelium nach Johannes / Kapitel 1 / Verse 1-3. Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei
Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne
dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist.
1. Brief an Timotheus / Kapitel 2 /Verse 3-4. Dies ist gut und angenehm vor unserem Retter-Gott,
welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
Evangelium nach Johannes / Kapitel 8 / Vers 46b. Wenn ich die Wahrheit sage, warum glaubt ihr
mir nicht?
Römerbrief / Kapitel 1 / Vers 20. Denn sein unsichtbares ⟨Wesen⟩, sowohl seine ewige Kraft als auch
seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut,
damit sie ohne Entschuldigung sind.
1. Brief an die Thessalonicher / Kapitel 5 / Vers 21. Prüft aber alles, das Gute haltet fest!
Psalm 4 / Vers 2. Wenn ich rufe, antworte mir, Gott meiner Gerechtigkeit! In Bedrängnis hast du mir
Raum gemacht; sei mir gnädig und höre mein Gebet!
1. Brief an die Korinther / Kapitel 13 / Vers 9. Denn wir erkennen stückweise, und wir weissagen
stückweise.
1. Brief an die Korinther / Kapitel 13 / Vers 12. Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels
undeutlich, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich
erkennen, wie auch ich erkannt worden bin.
Buch des Propheten Jesaja / Kapitel 48 / Verse 3-6. Das Frühere habe ich längst schon verkündet.
Aus meinem Mund ist es hervorgegangen, und ich habe es hören lassen; plötzlich tat ich es, und es traf
ein. Weil ich wusste, dass du hart bist und dass dein Nacken eine eiserne Sehne und deine Stirn aus Erz ist,
so habe ich es dir schon längst verkündet, ehe es eintraf, habe ich es dich hören lassen, damit du nicht
sagst: Mein Götze hat es getan, und mein Götterbild und mein gegossenes Bild haben es befohlen. Du
hast dies alles gehört, hast es gesehen. Willst du es nicht bezeugen? Von nun an lasse ich dich Neues hören
und Verborgenes, das du nicht kanntest.
Buch des Propheten Jesaja / Kapitel 55 / Verse 8-11. Denn meine Gedanken sind nicht eure
Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR. Denn ⟨so viel⟩ der Himmel höher
ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Denn
wie der Regen fällt und vom Himmel der Schnee und nicht dahin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt,
sie befruchtet und sie sprießen lässt, dass sie dem Sämann Samen gibt und Brot dem Essenden, so wird
mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es
bewirkt, was mir gefällt, und führt aus, wozu ich es gesandt habe.
Evangelium nach Johannes / Kapitel 1 / Verse 38-39. Jesus aber wandte sich um und sah sie
nachfolgen und spricht zu ihnen: Was sucht ihr? Sie aber sagten zu ihm: Rabbi – was übersetzt heißt:
Lehrer –, wo hältst du dich auf? Er spricht zu ihnen: Kommt, und ihr werdet sehen!
Evangelium nach Johannes / Kapitel 3 / Vers 36. Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.
Buch des Propheten Jona / Kapitel 2 / Vers 4. Und du hattest mich ⟨in⟩ die Tiefe geworfen, in das Herz der Meere, und Strömung umgab mich. Alle deine Wogen und deine Wellen gingen über mich dahin.
Evangelium nach Johannes / Kapitel 1 / Vers 5. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.
1. Brief des Johannes / Kapitel 4 / Vers 12a. Niemand hat Gott jemals gesehen.
Evangelium nach Johannes / Kapitel 4 / Vers 14. Wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle Wassers werden, das ins ewige Leben quillt.
Buch Exodus / Kapitel 7. Die 10 Plagen Ägyptens.
Evangelium nach Johannes / Kapitel 15 / Vers 13. Größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben hingibt für seine Freunde.
Evangelium nach Johannes / Kapitel 20 / Vers 17b. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott!
Buch des Propheten Jesaja / Kapitel 25 / Vers 8a. Den Tod verschlingt er auf ewig, und der Herr wird die Tränen abwischen von jedem Gesicht.
Offenbarung des Johannes / Kapitel 7 / Vers 17. Denn das Lamm, das in der Mitte des Thrones ist, wird sie hüten und sie leiten zu Wasserquellen des Lebens, und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.
Offenbarung des Johannes / Kapitel 21 / Vers 4. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
Evangelium nach Johannes / Kapitel 14 / Vers 6. Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
Evangelium nach Johannes / Kapitel 1 / Verse 1-3. Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist.
1. Brief an Timotheus / Kapitel 2 /Verse 3-4. Dies ist gut und angenehm vor unserem Retter-Gott, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
Evangelium nach Johannes / Kapitel 8 / Vers 46b. Wenn ich die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht?
Römerbrief / Kapitel 1 / Vers 20. Denn sein unsichtbares ⟨Wesen⟩, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung sind.
1. Brief an die Thessalonicher / Kapitel 5 / Vers 21. Prüft aber alles, das Gute haltet fest!
Psalm 4 / Vers 2. Wenn ich rufe, antworte mir, Gott meiner Gerechtigkeit! In Bedrängnis hast du mir Raum gemacht; sei mir gnädig und höre mein Gebet!
1. Brief an die Korinther / Kapitel 13 / Vers 9. Denn wir erkennen stückweise, und wir weissagen stückweise.
1. Brief an die Korinther / Kapitel 13 / Vers 12. Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels undeutlich, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, wie auch ich erkannt worden bin.
Buch des Propheten Jesaja / Kapitel 48 / Verse 3-6. Das Frühere habe ich längst schon verkündet. Aus meinem Mund ist es hervorgegangen, und ich habe es hören lassen; plötzlich tat ich es, und es traf ein. Weil ich wusste, dass du hart bist und dass dein Nacken eine eiserne Sehne und deine Stirn aus Erz ist, so habe ich es dir schon längst verkündet, ehe es eintraf, habe ich es dich hören lassen, damit du nicht sagst: Mein Götze hat es getan, und mein Götterbild und mein gegossenes Bild haben es befohlen. Du hast dies alles gehört, hast es gesehen. Willst du es nicht bezeugen? Von nun an lasse ich dich Neues hören und Verborgenes, das du nicht kanntest.
Buch des Propheten Jesaja / Kapitel 55 / Verse 8-11. Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR. Denn ⟨so viel⟩ der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Denn wie der Regen fällt und vom Himmel der Schnee und nicht dahin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt, sie befruchtet und sie sprießen lässt, dass sie dem Sämann Samen gibt und Brot dem Essenden, so wird mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es bewirkt, was mir gefällt, und führt aus, wozu ich es gesandt habe.
Evangelium nach Johannes / Kapitel 1 / Verse 38-39. Jesus aber wandte sich um und sah sie nachfolgen und spricht zu ihnen: Was sucht ihr? Sie aber sagten zu ihm: Rabbi – was übersetzt heißt: Lehrer –, wo hältst du dich auf? Er spricht zu ihnen: Kommt, und ihr werdet sehen!
Die Wenigen
Wisst ihr?
So Wenige tragen im Dunkel für die Vielen
und müssen erzählen von der Größe Gottes.